Resilienz

Resilienz bedeutet für mich ein bunter Blumenstrauß an Eigenschaften, die dazu beitragen das alltägliche Leben mit all’ seinen Höhen und Tiefen zu meistern. Auch eine Definition: Stehaufmännchen oder Stehaufweibchen sein. Oder: Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten.


Ein jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens eine oder mehrere Krisen. Krise heißt Wendepunkt und genau diesen nützen resiliente Menschen für die persönliche Weiterentwicklung. Denn manchmal ist eine Krise notwendig um Dich aufzurütteln und Dein Leben wieder zurechtrücken. Eine Krise ist eine Werteumorientierung. Die Not zur Wende um den Herzensweg wieder aufzunehmen.


Resilienz zeigt auch wie Du mit Stress umgehst. Dauerstress kann krank machen. Diese unendliche Gedankenspirale, begleitet vom Gefühl den gewünschten Zustand niemals erreichen zu können. Dauerstress und in Folge Burnout ist purer Druck, weil Du gegen Deinen natürlichen Strom lebst. Dabei bist Du perfekt und wirst in Deiner Authentizität gebraucht. Bedenke, nichts hat Bedeutung, wir geben Bedeutung. Du konstruierst Dir Deine Realität, die eine Realität gibt es nicht. Wir konstruieren. Unaufhörlich. Warum nicht mal Deine Realität auftischen statt die Realitäten anderer zu leben?


Kennst Du Dein Inneres Team? Kennst Du sie schon beim Namen? Deine Stimmchen, die Dir Deine Glaubenssätze vorsagen. Diese Stimmen sind unterschiedlich alt und verfolgen meist unterschiedliche Ziele. Innere Dialoge zu führen, zeigt von Reflexionsfähigkeit. Wenn sie wohlwollend sind, sind sie auch hilfreich. Die meisten Stimmchen bilden sich als Glaubenssätze bereits in der Kindheit aus. Frühkindliche, verlässliche Bindung fördern Resilienz.


Allerdings erleben die meisten Menschen traumatische Einschnitte. Sehr heilsam kann es sein, durch achtsame, meditative Hinführung in die traumatische Situation einzusteigen und dem Umstand, genau so wie er nunmal war und wie er sich in Deiner Erinnerung zutrug, zuzustimmen. Annehmen und hinnehmen um im Hier und Jetzt weitergehen zu können. Die nächsten Entwicklungsschritte zu machen statt still zu leiden. Denn Du leidest nicht am Trauma, Du leidest an den Folgen der Verarbeitung des traumatischen Erlebnisses. Das Trauma ist überlebt. Wichtig ist jetzt die (Re-)Integration der abgespaltenen Anteile, die Dich am prallen Leben hindern.


Setze Dir heute einen Anker und sprich: "Ich werde geliebt und ich erfahre Unterstützung. Ich werde geliebt, weil ich bin." Verinnerliche das mitschwingende Gefühl. Genieße die Wärme und schenke sie Deinen Kindern, Deinem Partner weiter.

Julia Laganda, Bakk. Komm.

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