"Es gibt gute Tage und es gibt weniger gute Tage"

Frei nach unserem Taxifahrer, der uns gestern Nachmittag nachdem unser Bus abgeschleppt wurde, nach Hause gefahren hat.




Oja, richtig gehört. Abgeschleppt. Nachdem wir beim Supermarkt einkaufen waren und wieder losgefahren sind, hat es plötzlich gekracht und wir konnten nicht mehr beschleunigen. Also rechts ran und ÖAMTC rufen. Die Auskunft war, dass innerhalb 90 Minuten jemand da ist, daraus wurden dann zwei Stunden. Auf das Taxi warteten wir nochmal zwei Stunden. Anspannung pur. Dazwischen immer wieder mal mit Kinder und Hund Runden drehen, damit niemand durchdreht. Ein Problem hatten wir ja schon, dass nicht weitere dazukommen, wie z.B. ein Streit zwischen uns war die größte Herausforderung.






Aufgelockert haben die Wartezeit verschiedene Menschen, die tanken oder Autowaschen gekommen sind. Hier voll stolz ein Spanier der mal beim Wiener Eistraum war und seither offenbar die Tasse in seinem Auto mitführt.




Tatsächlich sind wir hier immer noch in der Anpassungsphase und ständig im Improvisieren. Das Haus hat auch so seine kleinen Eigenheiten. Nachdem unsere Fähre von Genua nach Barcelona einige Stunden Verspätung hatte, konnten wir ja erst in den Abendstunden nach Denia hier in der Nähe von Valencia zu unserem Haus fahren. Vier Stunden bei strömenden Regen. Nicht auszudenken, wenn der Autoschaden wenige Stunden zuvor auf der Autobahn entstanden wäre.


Und so hatten wir Glück im Unglück, denn im Grünen mit zwei Schachteln Essen im Gepäck - gut die Eiswürfel schmolzen uns dahin - kann man schon mal vier Stunden auf Hilfe warten.




Trotzdem bin ich einer Migräneattacke, wie ich sie nur alle paar Jahre habe, nicht entgangen. Abends waren meine Nerven am Ende. Das Blickfeld war nur noch gepunktet. Mein System überfordert. Und obwohl wir die Nacht heute durchgeschlafen haben, brauchte ich heute Vormittag noch ein paar Stunden im Bett. Die Augen halb geöffnet, atmen und Druck ablassen.


Heute waren wir den ganzen Tag draußen. Vormittag am Meer, nachmittags am Pool. Durchatmen. Nichts tun. Nichts klären. Nur spielen.















Siehst du auf diesem Foto links das fehlende Vordach unserer Nachbarin Maria... das ist gestern Abend heruntergebrochen. Gerade als sie heimgekommen ist und den Schlüssel abgezogen hatte und ins Haus eintrat, ist hinter ihr alles heruntergekommen. Zuvor hatte sie auf der Autobahn einen Unfall mit mehreren Auto und einem Motorradfahrer erlebt, wobei der Motorradfahrer während sie vorbeigefahren ist, zugedeckt wurde. Strange Sachen hier.




Wir genehmigen uns jetzt einen Mojito und hoffen, dass wir morgen früh erfahren, dass unser Autoschaden rasch und günstig behoben werden kann.





Denn Dienstag Vormittag solls schon weitergehen nach Velez-Malaga auf eine Ecological Farm.


Gute Nacht und Adios Amigios.






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